Bulgarisches Lotto unter Druck: Minister Peshev ordnet Untersuchungen an

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Aktualisiert am Daniela Stoeva31 Mar 2025
Ein Vorfall bei der Ziehung der bulgarischen Lotterie „5 aus 35“ am 23. März sorgte landesweit für Entsetzen. Als letzte Zahl wurde eine 41 ermittelt, obwohl nur Werte zwischen 1 und 35 zulässig sind. Der Fehler führte zu einer sofortigen Wiederholung der Ziehung und hatte weitreichende Konsequenzen.
Konsequenzen für die TOTO-Führung
Das bulgarische Ministerium für Jugend und Sport reagierte umgehend auf den Vorfall. Minister Ivan Peshev bezeichnete die fehlerhafte Ziehung als gravierenden Fehler und betonte, dass dadurch Tausende von Spielern getäuscht worden seien. Infolgedessen wurde die gesamte Führung der staatlichen Lotterie entlassen. Die TOTO-Gesellschaft räumte den Fehler ein, erklärte jedoch, dass die erneute Ziehung in Übereinstimmung mit den gesetzlichen Vorgaben erfolgt sei.
Staatliche Ermittlungen eingeleitet
Minister Peshev kündigte umfassende Ermittlungen an, um die Hintergründe des Vorfalls zu klären. Dabei sollen verschiedene staatliche Institutionen, darunter das Innenministerium, die Staatsanwaltschaft und die Finanzaufsichtsbehörde, einbezogen werden. Ziel ist es, mögliche Unregelmäßigkeiten im Lotteriesystem aufzudecken und künftige Fehler zu verhindern. Auch der wachsende Einfluss von Casino Spielen und anderen Formen des Glücksspiels auf den Markt soll untersucht werden.
Verschärfte Maßnahmen gegen illegales Glücksspiel
Die bulgarische Regierung geht bereits seit einiger Zeit verstärkt gegen illegales Glücksspiel vor. Im vergangenen Jahr sperrte die Steuerbehörde mehr als 2.500 nicht lizenzierte Glücksspielseiten. Minister Peshev betonte, dass Transparenz und das Vertrauen der Öffentlichkeit in das nationale Lotteriesystem oberste Priorität hätten. Die Live-Übertragungen der Lottoziehungen sollen dazu beitragen, die Glaubwürdigkeit der Lotterie sicherzustellen.

Verfasst von
Daniela Stoeva
Seit 2016 testet Daniela erfolgreich Online Casinos bei auf Casino.online. Mehr als 1200 Publikationen tragen ihre professionelle Handschrift.