Corona-Pandemie – Deutlicher Rückgang der Umsätze an Glücksspiel-Automaten

Die Corona-Pandemie hat großen Schaden in der Wirtschaft angerichtet und dies nicht nur in Deutschland, sondern weltweit. Die letzten Jahre mit der Corona-Pandemie hat einigen Branchen sehr viel abverlangt. Es kam zu Kurzarbeit und sogar zu Entlassungen.

Das Kölner Institut für Handelsforschung hat nun in einer Studie herausgefunden, dass insbesondere die Automatenwirtschaft betroffen ist. Die gesamte Branche hat einen Umsatzeinbruch von 45 Prozent zu verzeichnen.

Erwähnt sei an dieser Stelle, dass nicht nur die immer noch andauernde Corona-Pandemie für den drastischen Umsatzeinbruch verantwortlich ist, sondern auch die Regulierung des Glücksspiel.

Umsatzeinbruch von 45 Prozent bei Glücksspiel-Automaten

Die Corona-Pandemie und die Politik haben es den stationären Casinos in den vergangenen Jahren nicht sehr einfach gemacht. Zum Teil wurden sehr strenge Richtlinien bezüglich der Hygiene gefordert, die dann irgendwann einmal nicht mehr ausreichten und es somit zu der Schließung der stationären Casinos geführt hat. Die stationären Casinos waren mitunter für mehre Wochen, wenn nicht sogar für mehrere Monate komplett geschlossen.

Seit mehr als 2 Jahren leben wir nun mit der Corona-Pandemie und der sogenannte Normal-Zustand ist bisher nicht in Aussicht. Aktuell gelten fast überall die 2G Plus Regeln. Dies bedeutet für die stationären Casinos, dass nur vollständig Geimpfte oder aber Genesene mit einem negativen Corona-Test die Räume betreten dürfen.

Dies bedeutet, dass rund 30 Prozent der deutschen Bevölkerung keinen Zutritt zu den Räumen der stationären Casinos erhalten. Deshalb weichen sehr viele Spieler auf die Online Casinos aus. In Zahlen, für das Jahr 2020, heißt dies, dass es zu einem Umsatzeinbruch in Höhe von 2,3 Milliarden Euro kam. Auch für 2022 sehen die Prognosen nicht sehr gut aus.

Die Regulierung des Glücksspiel

Laut der Studie des Kölner Institut für Handelsforschung trägt vor allem die Schließung aller Gaststätten zum enormen Umsatzeinbruch an Glücksspiel-Automaten bei. Dort befinden sich immerhin mehr als ein Drittel aller Glücksspiel-Automaten.

Aber viel mehr als die Corona-Pandemie ist die Regulierung des Glücksspiel Grund für die enormen Umsatzeinbrüche im Bezug auf Glücksspiel-Automaten. Vor allem das sogenannte Mindestabstandsgebot sowie das Verbot von Mehrfachkonzessionen tragen zu einem Rückgang am Spielen an den Glücksspiel-Automaten bei. Beispielsweise wurden vom Jahr 2014 bis zum Jahr 2020 ein Rückgang von 269.000 auf 210.000 Glücksspiel-Automaten verzeichnet. Dies sei aber noch nicht das Ende, denn laut DR Vieweg soll es bald nur noch insgesamt 120.000 Glücksspiel-Automaten in ganz Deutschland geben, welche legal aufgestellt sind.

Illegales Glücksspiel wird unbewusst gefördert

Der seit dem Juli 2021 verabschiedete Glücksspielstaatsvertrag verschärft zwar Regelungen bezüglich des legalen Glücksspiel, beschränkt aber auch den Gewinn sowie den Verlust der Spieler. Dies führt(e) zwangsläufig zum unattraktiv-werden des legalen Glücksspiel. Viele Spieler weichen daher auf das illegale Spielen an Glücksspiel-Automaten in Cafés und Bars aus.

In diesem Zusammenhang sei erwähnt, dass der Geschäftsführer des Arbeitskreises gegen Spielsucht e.V., Jürgen Trümper, sich kritisch bezüglich des Glücksspielstaatsvertrag 2021 äußert. Er sagte, dass das legale Glücksspiel attraktiver gestaltet werden muss, da die Spieler sich sonst auf das illegale Glücksspiel stürzen werden.

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