Schleswig-Holstein vergibt vier Lizenzen an Online-Casinos

Fast ein Jahr ist es nun her, dass der Deutsche Glücksspielstaatsvertrag in Kraft getreten ist. Dieser besagt unter anderem, dass die Bundesländer selbst darüber entscheiden, an wen diese Lizenzen im Bezug auf das Online-Glücksspiel vergeben werden. Die Lizenzen sind jedoch bisher noch nicht alle vergeben und aus diesem Grund macht Schleswig-Holstein einfach einmal den Anfang und vergibt vier Lizenzen an Online-Casinos.

Die Vergabe der Lizenzen

Vor einigen Tagen hat das Ministerium für Inneres mitgeteilt, dass es nun endlich Lizenzen für Online-Casinos vergibt. Dies bedeutet schlichtweg, dass die Online Glücksspielanbieter ab sofort die Möglichkeit haben, einen Antrag zu stellen. Erwähnt werden muss allerdings, dass ein solcher Antrag mit Gebühren verbunden ist. Aus diesem Grund ist man sich noch nicht ganz im klaren darüber, wie viele Online Glücksspielanbieter sich bewerben werden. Hinzu kommt, dass aktuell nur vier Lizenzen vergeben werden.

Weshalb nur vier Lizenzen vergeben werden beziehungsweise vergeben werden dürfen ist wie folgt zu erklären. In jedem Bundesland dürfen nur so viele Lizenzen für das Online Glücksspiel vergeben werden, wie es Spielbanken im jeweiligen Bundesland gibt. In Schleswig-Holstein gibt es insgesamt fünf Spielbanken, weshalb im Umkehrschluss auch nur fünf Lizenzen vergeben werden dürfen. Erwähnt werden sollte in diesem Zusammenhang, dass die staatliche Lotterie stets eine Lizenz erhält, weshalb im Fall von Schleswig-Holstein nur noch vier Lizenzen überbleiben.

Bis die Lizenzen jedoch endgültig vergeben werden, wird es wohl noch eine Weile dauern. Der Grund hierfür liegt ganz einfach am sehr strengen Überprüfungsverfahren. Wie lange diese Prüfung dauern wird, ist bisher nicht bekannt. Bekannt wurde nur, dass eine Lizenz für 15 Jahre ausgegeben wird.

Roulette ist ebenfalls mit im Angebot

Eigentlich sieht der Deutsche Glücksspielstaatsvertrag vor, dass Roulette kein Bestandteil des Online Glücksspielangebotes wird. Allerdings scheint Schleswig-Holstein eine Ausnahme darzustellen. Die Begründung liegt darin, dass jedes Bundesland selbst darüber entscheiden kann, ob Roulette angeboten wird oder aber nicht. In Schleswig-Holstein wird Roulette erlaubt sein.

Man geht davon aus, dass es so nicht mehr zu illegalem Online-Glücksspiel kommt. Das Risiko besteht nämlich immer dann, wenn ein Angebot nicht vorhanden ist. Demzufolge ist man der Meinung, Roulette anzubieten.

Auch ein Monopol ist möglich

Im Übrigen darf jedes Bundesland auch ein Monopol vergeben. Die Bedingung hierfür ist, dass es sich dabei um einen staatlichen Anbieter handeln muss. Dieser Anbieter hätte dann somit dass Recht, allein Online Glücksspiele im Bundesland anzubieten. Allerdings, und dass muss klar gesagt werden, wird das Angebot durch mehrere Anbieter umfangreicher und somit sinkt auch die Zahl von illegalem Glücksspiel.

Hier kann noch gesagt werden, dass nicht nur das Angebot umfangreicher ist, sondern auch noch die Promotions anders. So hat im Umkehrschluss jeder genau das Angebot, wonach er sucht.

Die anderen Bundesländer

Nicht alle Bundesländern haben sich entschieden, wie sie mit dem Online Glücksspiel umgehen wollen. Lediglich Thüringen hat sich dazu entschieden ein Monopol zu vergeben. Diese Lizenz ist zwar noch nicht vergeben worden, aber man geht davon aus, dass die Wahl auf die Lotteriegesellschaft fallen wird.

Nordrhein-Westfalen hat sich dafür entschieden mehrere Lizenzen zu vergeben. Das Bundesland kann im Übrigen fünf Lizenzen vergeben, sodass hier ein umfangreiches Angebot entsteht. In Nordrhein-Westfalen werden übrigens Roulette sowie Baccarat im Angebot sein.

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