Glückspiel in Irland – Einführung eines Werbeverbots?

In Irland hat das Glücksspiel einen hohen Stellenwert. Das Spielen an Slots, beim Video Poker oder in Live Casinos zählt zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Auch wenn in Irland schon immer gerne gewettet und gespielt wurde, ist die Zahl an Glücksspieler während der Corona-Pandemie stark angestiegen. Nicht nur bei Männern, sondern auch bei Frauen. Ende 2020 trat ein neues Glücksspielgesetz in Kraft. Doch trotz strengerer Regelungen wollen Politiker nun auch ein Glücksspielwerbeverbot einführen.

Neue Gesetzgebung verlangt Volljährigkeit beim Glücksspiel in Irland

Lange hielt Irland am bestehenden Glückspielgesetz aus dem Jahr 1965 fest. Doch besorgniserregende Zahlen führten dazu, dass eine strengere Auslegung der Gesetze nicht ausblieb. Nach der alten irländischen Gesetzgebung für das Glücksspiel konnten in Irland auch minderjährige ihre Spielfreude ausleben. Dies ist seit dem neuen Gesetzesentwurf, der im Dezember 2020 in Kraft trat nicht mehr möglich. Wie in vielen anderen Ländern Europas müssen Iren nun ein Mindestalter von 18 Jahren aufweisen, um am Glücksspiel teilnehmen zu können.

Zahlen, die zum Umdenken der irischen Nation anregten

Im Internet finden Sie eine Reihe an interessanten Zahlen und Statistiken, die sich mit dem Glücksspiel in Irland aber auch anderen Ländern beschäftigen. Bei den meisten Glücksspiel Statistiken nimmt Irland eine Top-Position ein. Unter anderem werden pro Jahr in Irland etwa 10 Milliarden Euro für Glücksspiele ausgegeben. Im Vergleich dazu wurde am deutschen Glücksspiel-Markt 2019 ein Umsatz von etwas mehr als 44 Milliarden Euro erzielt. Irland hat jedoch nur rund 5 Millionen Einwohner. In Deutschland mit etwa 83 Millionen Einwohnern wird daher deutlich weniger Geld pro Kopf für Glücksspiele ausgegeben als in Irland.

Auch bei Statistiken, in welchem Land Glücksspieler pro Person am meisten verlieren, nimmt Irland eine Spitzenposition ein. Im Jahr 2020 haben irische Glücksspieler fast 1.40 Milliarden Euro verloren. Bei einer Länderstatistik nimmt Irland bei den größten Verlierern den siebten Platz ein. Hinter Australien, Singapur, Finnland, Neuseeland, den USA und Italien. Deutschland liegt bei dieser Glücksspiel-Statistik noch hinter der Schweiz und Österreich auf Platz 20.

Werbungsverbot für Glücksspiele soll für eine Besserung sorgen

Anhand dieser Zahlen wird verständlich, warum die Politik in Bezug auf das Glücksspiel in Irland eingreifen musste. Doch einige Politiker möchten noch striktere Glücksspielregelungen. Nun sollen auch Glücksspielwerbungen unterbunden werden. Bei nahezu jeder dritten Sendung, welche im irischen Fernsehen ausgestrahlt wird, ist eine Glücksspielwerbung zu sehen. Dementsprechend ist es nicht verwunderlich, wenn irische Bürger so viel Geld für Glücksspiele ausgeben. Sie werden durch Werbung dazu verleitet, ihr Glück bei diversen Spielen zu suchen.

Ob und wann das Verbot für Glücksspielwerbung in Irland eingeführt werden soll, steht noch nicht fest. Es bleibt abzuwarten, ob sich jene Politiker, die sich für diese Regelung einsetzten, Erfolg haben werden.

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