Interpol bestätigt über 1000 Festnahmen im Bezug auf illegales Glücksspiel

Interpol, die internationale kriminalpolizeiliche Organisation, bestätigt kürzlich erst über 1000 Festnahmen im Bezug auf illegales Glücksspiel. Demnach haben Polizeieinheiten aus insgesamt 20 verschiedenen Ländern diverse Ermittlungen im Bezug auf Online Kriminalität, wie beispielsweise Geldwäsche, illegales Glücksspiel sowie auch Anlage- und Liebesbetrug durchgeführt.

27 Millionen USD sichergestellt

Laut einer Pressemitteilung von Interpol haben in den Monaten Juni 2021 bis September 2021 umfangreiche Ermittlungen stattgefunden. Hierbei sind zahlreiche Beamte aus China, Indien, Japan, Korea, Rumänien und Slowenien und Spanien beteiligt gewesen. Diese großangelegte Untersuchung agierte im Übrigen unter den Namen HAECHI-II.

Den Beamten ist es gelungen, mehr als 1660 Fälle im Bezug auf Online Kriminalität erfolgreich abzuschließen. Dabei wurden insgesamt 2350 Bankkonten eingefroren und mehr als 27 Millionen USD sichergestellt. Interpol äußerte sich über die Höhe der sichergestellten Summe, dass dies eine extrem hohe finanzielle Bedrohung auf globaler Ebene darstellt und die Strafverfolgungsbehörden sowie auch der Privatsektor zusammen dagegen vorgehen müssen.

Squid Game und Kriminalität

Beamte kamen bei dieser Untersuchung zu einem weiteren Ergebnis. Gerade bei dem Thema Online Kriminalität im Bezug auf Finanzen wird oft das Branding der sehr erfolgreichen Netflix Serie Squid Game benutzt. Beispielsweise ist erst vor kurzem in Kolumbien eine App mit sogenannter Malware unter diesem Namen veröffentlicht worden.

Dieser Trojaner konnte unter anderem die Rechnungsdaten des Appbenutzer einsehen, war aber auch in der Lage kostenpflichtige Dienste, ohne Zustimmung des Appbenutzers, abonnieren.

Der stellvertretende Direktor der Abteilung Criminal Networks bei Interpol:

Jose De Garcia, der stellvertretende Direktor der Abteilung Criminal Networks bei Interpol äußerte sich wie folgt:

„Schädliche Apps entwickeln sich leider viel zu schnell. Es ist daher sehr wichtig, dass ein reger Austausch an Informationen bezüglich dieser schädlichen Apps stattfindet. Hierbei sind Opfer und auch Strafverfolgungsbehörden gefragt.“

Interpol betonte bei einer Konferenz, die Anfang November 2021 stattfand, dass die Polizei dringend auf Innovationen im Bereich der Online Kriminalität angewiesen ist, sodass man mit dem Tempo mithalten kann, wie schädliche Apps veröffentlicht werden.

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