Der Jetons Diebstahl im Wert von 20.000 USD – lebenslange Strafe gefordert

Das Urteil im Fall William Ferguson wurde nun verkündigt. Nachdem die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Strafe gefordert hat, entschied sich die Richterin für eine Strafe von 20 Jahren mit der Möglichkeit einer Freilassung nach acht Jahren. William Ferguson oder aber der Dieb von Jetons im Wert von 20.000 USD aus verschiedenen Casinos in Las Vegas nahm dieses Urteil nicht sehr gut auf.

Die Hintergründe

William Ferguson, ein US-Amerikaner im Alter von 66 Jahren wurde bereits im April 2021 von einer Jury wegen Diebstahl in mehreren Fällen für schuldig gesprochen. Die Jury kam zu der Erkenntnis, dass William Ferguson im Zeitraum von Januar 2019 bis Juni 2019 Jetons im Wert von 20.000 USD aus verschiedenen Casinos in Las Vegas gestohlen hat. Casinos, der er bestohlen hat, sind unter anderem das Binion´s, das Golden Nugget, das New York – New York sowie das Palms und das Wynn Las Vegas.

Das Urteil wurde am Mittwoch, den 13. Oktober 2021, in einer Online-Verhandlung gefällt. William Ferguson war während der gesamten Online-Verhandlung sehr aufgebracht und behauptete, dass er ein Opfer einer Verschwörung sei.

Bemerkenswert ist tatsächlich, dass solche Verbrechen in der Regel als sogenannte „minor offense“ (zu deutsch: wenig schweres Vergehen) eingestuft werden. Überraschend war dann auch, dass die Staatsanwaltschaft eine lebenslange Strafe gefordert hat. Hier muss aber angemerkt werden, dass die Staatsanwaltschaft William Ferguson als unverbesserlichen Hangtäter bezeichnet.

Der Dieb

William Ferguson war innerhalb der letzten 26 Jahre nicht einmal länger als zwölf Monate auf freiem Fuß, da er immer und immer wieder straffällig wurde. Die Staatsanwaltschaft ist darüber hinaus der Meinung, dass jemand, der Las Vegas bestiehlt, gleichzeitig auch alle Touristen dieser Stadt bestiehlt beziehungsweise. Immerhin lebt Las Vegas ausschließlich von Touristen beziehungsweise vom Glücksspiel.

Darüber hinaus soll die von der Staatsanwaltschaft geforderte sehr hohe Strafe dadurch gerechtfertigt werden, dass William Ferguson bereits in den 1990er Jahren immer und immer wieder Jetons gestohlen hatte. Diesbezüglich wurde er bereits in neun Fällen dieser Art verurteilt. Immerhin hatte er Jetons im Gesamtwert von 180.000 USD von 14 Casinos in Las Vegas gestohlen.

Die Verteidigung

Der Verteidiger von William Ferguson bat um eine milde Strafe, da die ihm vorgeworfenen Taten als „minor offense“ einzustufen seien. Immerhin, so erklärte der Verteidiger von William Ferguson, hat dieser die Jetons nicht in den betroffenen Casinos eingelöst. Des Weiteren behauptet er, dass der Schaden nicht so einzustufen sei, dass William Ferguson eine Bedrohung für die Wirtschaft von Las Vegas darstellt.

Die Richterin blieb dennoch skeptisch und bezweifelt, dass William Ferguson jemals das Stehlen lassen sein könne. Aus diesem Grund verurteilte Sie ihn zu 20 Jahren Haft mit der Chance auf frühest mögliche Entlassung nach acht Jahren. Darüber hinaus muss er auch den entstandenen Schaden zurück zahlen. Über die Höhe wird allerdings noch beraten. Hier ist voraussichtlich in den nächsten Tagen mit einem Urteil zu rechnen.

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